barfen

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barfen

Dez 2012 09 16:55

Beitrag #1 von unkrauthex » So 9. Dez 2012, 16:55

Da ja viele von euch einen Familienhund haben wäre ich mal neugierig: Was füttert ihr, oder besser, barft jemand von euch?
Ich, das heißt wir wollen während des Weihnachtsurlaubs versuchen unsere Miezen aufs "nur" barfen umzustellen. Da sich zwar die Mineralien- und Vitainanteile von Hund und Katze unterscheiden, aber ansonst das "System" sich gleich ist, dachte ich, ich frag einfach mal was ihr ggf. für Erfahrungen gemacht habt.
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Re: barfen

Dez 2012 09 19:25

Beitrag #2 von lavendula » So 9. Dez 2012, 19:25

Uiii Klasse Unkrauti...Mable barft von klein auf....als WElpe hat sie wesentlich mehr Fleisch bekommen, momentan sind wir bei 10% des Koprergewichtes an Fleisch am Tag.

Bei einem 30 Kilo Hund heißt das: 300gr Fleisch Gemüse und Kohlehydrate dazu. So roundabout.

KOmmt auch drauf an welches Fleisch verfüttert wird. Junghunden gibt man viel Muskelfleisch, da sie ja auch viel Energie verbrauchen. Das heißt, wenn man seinen HUnd kennt, weiß man was man verfüttert. Ich habe am Anfang auch Fehler gemacht und zuviel gutes Fleisch (Rohprotein hoch) verfüttert, daraufhin bekam sie diese furchtbaren Ohrneentzündungen die auch als Reaktion auf zuviel Eiweiß entstehen könnnen.

Mein momentaner Futterplan:

morgens bischen Hüttenkäse mit bischen Haferflocken (für den Winterspeck)
dann nachmittags 250-300gr gewolftes Fleisch (Rind, Lamm, Huhn)+Möhren oder Kartoffeln oder Kürbis
dann nochmal eine Portion knochiges (Hühnerhälse, Lammknochen, etc.)

Das Fleisch hole ich bei einem Metzger der seine Nebenprodukte direkt im eigenen Futterladen für Hunde verkauft...alles tiefgegfroren und verpackt in 250g, 500g und 1 Kilo Behälter. Da ist Musklefleisch, Kopffleich, Fleischmix von jeder Sorte dabei, ausser HUhn, das ist immer ein komplettes Huhn gewolft.

Ab und an Pansen (grün) und mal ne Beinscheibe am Stück (damit sich HUnd wie Hund fühlt)..und ab und an Puten oder Hühnerherzen und Mägen...

Und meinem Hundi gehts pumberlgut... :113:

Ach...nachdem sie so Probleme mit dem Eiweiß hatte, sah sie vom Fell her furchtbar aus, und seitdem gebe ich ihr täglich noch eine Pulvermischung ins Futter + einen Löffel Lachs oder Rapsöl.

Pulvermischung ist gleich Kräuter, Vitamine, Mineralien, Algenmehl, Biotin, etc...alles zusammen und seitdem hat sie sich echt gut erholt.

So, aber nun hab ich ne Frage: Katzen umstellen ist ja nicht so einfach hab ich gehört, kann man das bei Katzen auch so machen dass man ihnen immer wieder dasgleiche hinstellt und sie dann tagelang nichts fressen würden? Bis sie es dann halt doch essen müssen weil es nichts anderes gibt? Also bei Mable können das mal locker so 10 Tage werden, ich musste ihr damals ne ganze Weile was anderes geben um auszuschliessen auf was sie reagiert...der Hund hat ewig gar nichts gefressen...ich bin fast wahnsinnig geworden.. :46:

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Re: barfen

Dez 2012 09 20:33

Beitrag #3 von roswitha » So 9. Dez 2012, 20:33

Lavendula, Du machst Dir wirklich eine Menge Arbeit für Deinen Hund. :113:

Unkrauthex, unsere Hündin (fast 9 Jahre) bekommt nur Trockenfutter, selten mal eine Dose. Eine Umstellung würde ich jetzt nicht mehr anfangen, weil sie von klein auf gewöhnt ist, das immer Futter im Napf ist und sie auch nur bestimmte Sorten frißt, sonst lieber tagelang garnichts.
Fleisch bekommt sie, auch aber nur gekocht. Gemüse wird gerne von ihr gefressen, das aber am liebsten roh. Knochen bekommt sie garnicht, die verträgt sie nicht, davon bekommt sie Verstopfungen.
Liebe Grüße roswitha



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Re: barfen

Dez 2012 09 20:51

Beitrag #4 von Minerva » So 9. Dez 2012, 20:51

Ich habe nach dem zweiten Hund aufgehört mit Barfen.
Beide Hunde haben das Fleisch nicht vertragen, davon Durchfall bekommen und gestunken wie Hulle.
Seit dem bekommen meine Hunde gutes Trockenfutter und damit läuft es super. Dazu gibt es ab und an Leckerlis, mal ein rohes Ei für das Fell, Würstchen, Honigohren, rohe Nudeln, leicht frotte Wurst und Knorpel vom Hühnchen. Unser ist ein totales Mimöschen und bekommt bei allem was nicht zu den aufgezählten Sachen zählt...Durchfall.
Liebe Grüßle Minerva
Ich bin nicht auf der Welt um so zu sein wie andere mich gern hätten.

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Re: barfen

Dez 2012 09 21:05

Beitrag #5 von lavendula » So 9. Dez 2012, 21:05

Roswitha das ist eigtl keine Arbeit...nur auftauen und zusammenrühren...und an den Ablick gewöhnt man sich :)

Ich bin übrigens zwar sehr überzeugt vom barfen, bin aber dagegen andere davon unbedingt überzeugen zu wollen...

Ich finde jeder wie er mag und wie er denkt wie es für seinen Hund am besten ist. :113:

Minerva...gestunken? Bäh, das hört sich ja echt nicht gut an...also Mable riecht nach Hund...und die Pfoten nach Hundekäsefuß...( :24: )..die Ohren nach Maggi (jawohl!!) aber stinken tut sie nicht...jedenfalls nicht abnormal. :(

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Re: barfen

Dez 2012 09 21:09

Beitrag #6 von Minerva » So 9. Dez 2012, 21:09

Die Ohren nach Maggie :24:

Ne...wirklich die haben so gestunken, das es wirklich wiederlich war. Das wollte ich dem Hund nicht zumuten und meiner Nase auch nicht *bäh*
Liebe Grüßle Minerva
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Re: barfen

Dez 2012 09 21:18

Beitrag #7 von roswitha » So 9. Dez 2012, 21:18

Lavendula, die Oren nach Maggi. :24: Aber das wäre garnichts für mich, ich mag kein Maggi.
Ich habe das auch nciht so verstanden, das Du andere davon überzeugen willst. :6:

Minerva, ich finde Trockenfutter auch gut. Knorpel vom Hühnchen bekommt unsere auch mal.
Liebe Grüße roswitha



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Re: barfen

Dez 2012 09 21:25

Beitrag #8 von lavendula » So 9. Dez 2012, 21:25

roswitha hat geschrieben:Lavendula, die Oren nach Maggi. :24: Aber das wäre garnichts für mich, ich mag kein Maggi.
Ich habe das auch nciht so verstanden, das Du andere davon überzeugen willst. :6:


:11: Dankeschöööön...

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Re: barfen

Dez 2012 09 21:26

Beitrag #9 von unkrauthex » So 9. Dez 2012, 21:26

Lavendula, Katzen umstellen soll sehr unterschiedlich sein. Unsere zwei Freigänger machen da keine Probleme, die kennen ja "Rohfleisch" und fressen jedes Fitzelchen, das für sie abfällt.
Aber unsere Coonies sind reine Hauskatzen, eine hat HCM. Was erst mit gut einem Jahr festgestellt wurde. Die Befunde bei den Kitten-Untersuchungen waren alle oB.
Jetzt also wollen wir, der Gesunderhaltung wegen, barfen.
Die Coonies bekommen momentan von "unseren Mahlzeiten" einige Bröckchen ab um sie an den Geschmack zu gewöhnen.
Cleo frist alles was sie kriegen kann, Fisch, Huhn, Rind.
Kirra nimmt nur Huhn an. Und Fisch. Allerdings nur kleine Stückchen. Bei ihr denke ich werden wir das größere Problem haben. Auch muss ich mich noch viel schlauer machen wegen der HCM.
Zur Zeit lese ich bei dubarft mit. Evtl. werde ich mich da noch anmelden zum fragenfragenfragen. Die scheinen dort, auch was die Beachtung von Krankheiten betrifft, auf die ersten Lesestunden, sehr kompetent.

Trockenfutter fressen die Coonies und unser Kater. Allerdings trinken sie nicht die notwendige Menge Wasser.
Dosenfutter vertragen meine alte Dame und Kirra nicht gut. Nimmt öfters mal die Richtung retur.
Die ältere verträgt außerden keinerlei Trockenfütter. Das würgt sie innerhalb kurzer Zeit wieder aus.

Daher haben wir uns, schon wegen unserer beiden "Spuckerinnen" entschlossen zu barfen.

Die genauen Mengen und Fleischarten samt Zutaten kann man bei dubarft nachschauen lassen. Was schon mal die ganz groben Fehler auf ein Minimum reduziert.
Anfangs, etwa 8-12 Wochen, wirds wohl etwas hungrige Katzen geben, bis sie sich auf die 10% eingependelt haben.

Geruchsbelästigung ist bei den Katzen selber ja nicht so arg. Die stinken, entschuldigung: riechen höchsten aus dem Maul. Der Mundgeruch und ihre "Hinterlassenschaften" sollen wenn gebarft wird nicht mehr so übel riechen und Katzen sollen sich dann auch nicht mehr mehrmals täglich entleeren.

Auf jeden Fall will ich versuchen, ob ich, wie du Lavendula, bereits gewolftes Fleisch von meinem Metzger bekomme. Das Huhn zu wolfen wird dann das Problem von meinem Fleischwolf. Aber wir werden sehen.

Einen Versuch ist es uns auf jeden Fall wert.
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Re: barfen

Dez 2012 09 21:34

Beitrag #10 von lavendula » So 9. Dez 2012, 21:34

Trockenfutter fressen die Coonies und unser Kater. Allerdings trinken sie nicht die notwendige Menge Wasser.

Ja. genau das ist oft ein Problem soweit ich weiß...dann sind Nierenerkrankungen nicht weit entfernt...mit barfen hast du das problem nicht mehr...gute Lösung... :113:
Auf jeden Fall will ich versuchen, ob ich, wie du Lavendula, bereits gewolftes Fleisch von meinem Metzger bekomme. Das Huhn zu wolfen wird dann das Problem von meinem Fleischwolf. Aber wir werden sehen.

Du weißt das es gewolftes Futter übers Internet gibt? Kommt in ner Kühlbox zu dir...hab ich auch schon gemacht...war nicht schlecht, aber mein Metzger hier ist halt günstiger.

unkrauthex hat geschrieben:Einen Versuch ist es uns auf jeden Fall wert.


Aber auf jeden Fall...und das dubarfst scheint ja die richtige Adresse zu sein...ich drück dir die Daumen... :113:

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Re: barfen

Dez 2012 09 22:32

Beitrag #11 von unkrauthex » So 9. Dez 2012, 22:32

Ich hab aus dem Katzenforum ne Addresse, wo Fleisch, gewolftes Fleisch und auch TK-küken und -mäuse zu bestellen sind. Der Preis ist für ne TK-Lieferung sicher gerechtfertigt, aber ich denke auch, dass es beim Metzger westenlich günstiger ist. Und die Zusätze wie Vitamine, Nachtekerzenöl, Mineralstoffe dürften über die Apotheke auch günstiger sein. Evtl. kann ich das sogar beim Großhändler meiner Körperpflegeprodukte bestellen.
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