Oktober

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claudia1605
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Oktober

Okt 2013 04 13:33

Beitrag #1 von claudia1605 » Fr 4. Okt 2013, 13:33

Oktober



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© Andreas Hermsdorf_pixelio.de. All Rights Reserved.



Opulente Farben, warmes Licht und Kürbisse.


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© Karin Funke_pixelio.de. All Rights Reserved.




Im Ziergarten:

- Es ist Pflanzzeit für wurzelnackte Rosen, Gehölze und Stauden.
- Beim Pflanzen gleich Kompost einarbeiten und die Rosen damit anhäufeln. Das ist Winterschutz und Startdünger zugleich.
- Nach der ersten Frostnacht die Dahlien, Gladiolen, Calla und Canna aus dem Beet nehmen, zurückschneiden und einlagern.
- Zwiebelblumen stecken.

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© Elisabeth Patzal_pixelio.de. All Rights Reserved.


- Von abgeblühten Sommerblumen und Stauden können Samen geerntet werden.
- Bei schlechtem Wetter blühen viele Stauden und noch vorhandene Dahlien oft kaum bemerkt. Daher Sträuße für das Haus schneiden. Dort hat man mehr davon.
- Wichtig ist das spannen von Laubschutznetzten über Teiche und Bachläufe, damit das Herbstlaub nicht absinken und das Wasser überdüngen kann.
- Astern und Chrysanthemen regelmäßig ausputzen um eine fortwährende Blüte zu fördern.
- Bei Trockenheit das Gießen nicht vergessen.
- Balkon und Fensterkästen mit Herbstbepflanzung weiterhin gießen und wenn keine frische Erde verwendet wurde auch düngen.
- Von Pelargonien, Fuchsien und anderen Balkonpflanzen können noch Stecklinge geschnitten und überwintert werden. Ebenso von Buntnesseln, die oft unhandlich groß   geworden sind.
- Von Muschelblumen und Wasserhyazinthen ein paar Pflanzen in einem Eimer Wasser frostfrei für das nächste Jahr überwintern.


Im Nutzgarten:

- Am wichtigsten in dieser Zeit ist das bereithalten von Vlies, um in ersten Frostnächten die empfindlichen Kulturen zu schützen.
- Es ist Haupterntezeit im Nutzgarten. Die ersten Wintergemüse sind erntereif. Z.B. Rotkohl, Weißkohlarten, Wirsing auch früher Rosenkohl.
- Kartoffeln ernten sobald das Laub abgestorben ist.
- Die Kürbisernte ist in vollem Gange. Die Früchte mit einem Stielstück abschneiden wenn diese anfangen zu verholzen. Kühl lagern.
- Spätestens jetzt sind die Wein- u. Tafeltrauben sind erntereif.

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© pixelpart_pixelio.de. All Rights Reserved.


- Wurzelgemüse wie Möhren, Rettiche und Rote Bete können eingelagert werden. Rote Bete so spät wie möglich ernten. Sie lagern jetzt noch ordentlich Nährstoffe   ein.
- Tomaten, Paprika und Auberginen gehen dem Ende zu. Tomaten im warmen Zimmer nachreifen lassen. Paprika können auch grün verzehrt werden. Unreife   Auberginen sind aber leider nicht zu gebrauchen, sie reifen auch nicht nach.
- Auf freiwerdenden Beeten können Spinat und Feldsalat direkt gesät werden. Ansonsten sollte der Boden nicht offen liegen bleiben. Daher Gründüngung säen oder   zumindest ordentlich mulchen.
- Die Wurzeln von Bohnenpflanzen im Boden lassen. Die Knöllchenbakterien an den Wurzeln haben Stickstoff eingelagert der beim Verrotten wieder freigesetzt wird   und den Boden fürs nächste Jahr vordüngt. Wer an diesen Stellen noch säen will, sollte die Erde samt den Knöllchen gründlich von den Wurzeln abklopfen und leicht   einarbeiten.
- Wenn der erste Frost über den Schnittlauch gezogen ist, die Blätter wegschneiden und den Stock in einen Topf pflanzen. Im Zimmer oder Gewächshaus treibt er   dann frisches Grün, dass noch lange geerntet werden kann.
- Kerbel, Petersilie, Dill und andere Kräuter können in Töpfen auf der Küchenfensterbank gesät werden.
- Walnüße nie pflücken sondern vom Boden sammeln. Nur diese sind reif. Die Nüsse an einem trockenen, eichhörnchensicheren Ort nachtrocknen lassen und danach   luftig verpackt lagern.
- Die eigene Ernte immer getrennt von Äpfeln lagern. Das ausströmende Reifegas Ethylen würde sonst zu einem schnellen Verderb führen.

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© N.Schalk_pixelio.de. All Rights Reserved.


- Alte Rhabarberstöcke über acht Jahre, können jetzt mit einem scharfen Messer geteilt und neu in humosen Boden gepflanzt werden. Jedes Teilstück sollte 3   Triebknospen haben.
- Fallobst und Fruchtmumien an den Obstbäumen regelmäßig entfernen. Sie könnten Krankheiten und Schädlinge übertragen.
- Wer möchte kann etwas Fallobst entfernt von den Bäumen als Nahrung für Wildtiere wie Igel auslegen. Auch sollten spätestens jetzt die Igelhäuser an einem ruhigen   Platz aufgestellt werden.
- Winterzwiebeln und –knoblauch stecken.


Unter Glas:

- Fruchtgemüse im Topf wie Chilis und Paprika können ins ungeheizte Gewächshaus umquartiert werden. Hier halten sie noch längere Zeit und Früchte können noch   weiter reifen.

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© Martina Böhner_pixelio.de. All Rights Reserved.


- Abgestorbene Pflanzen entfernen und den Boden bedecken.
- Es können noch Salate gepflanzt und schnellwachsende Pflück- und Schnittsalate gesät werden.
- Pepinos (Birnenmelonen) in Töpfen oder Ampeln können ins GWH gehängt werden. Weiter gießen und düngen. Dann reifen die Früchte noch aus.
- Sollten während des Sommers Krankheiten im GWH aufgetaucht sein ist nach Enfernen der kranken Pflanzen, der richtige Zeitpunkt um Scheiben, Streben und   Stützen zu reinigen und eventuell zu desinfizieren, oder mit einem Fungizid zu behandeln.


Im Haus:

- Alle Zimmerpflanzen kommen jetzt nach und nach ins Haus.
- Ebenso kommen alle Kübelpflanzen, gestaffelt nach Frostempfindlichkeit, nach und nach in ihre Winterquartiere. Ein paar Tage vorher nicht wässern „erleichtert“   das Einräumen sprichwörtlich.
- Sollten Pflanzen in geheizte Räume kommen, erleichtert regelmäßiges Sprühen den Pflanzen die Umstellung.
- Wer blühende Rittersterne an Weihnachten will, muss die Zwiebeln jetzt topfen.

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© SueSchi_pixelio.de. All Rights Reserved.

- Zimmerpflanzen weniger gießen und nicht mehr düngen. Sie gehen jetzt in ihre Vegetationsruhe. Ausnahme sind Pflanzen die nun blühen.
- Gießkannen immer gleich wieder füllen. Temperiertes Wasser bekommt den Pflanzen besser als ein eiskalter Guss.





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Liebe Grüße
Claudia

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